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„Wir Wilsteraner sind von unserer Stadt sehr überzeugt!“ Ratsfrau
Christa Starke berichtete gut 120 Landfrauen über die Mischung aus
Tradition und Fortschritt der Marschmetropole Wilster.
Der Bezirk Wilster des Landfrauenvereins Wilstermarsch hatte in die Rumflether Mühle eingeladen, dort das diesjährige Sommerfest zu feiern. Die Moderation hatten Gesche Nimz und Ingrid Ehlers übernommen, die das Wort gleich an Christa Starke gaben. Sie nutzte die Gelegenheit, die Stadt mit allen Vorzügen und Attraktionen zu preisen und sprach über Geschichte und Zukunft, über die Vielzahl der Vereine und deren toller Jugendarbeit sowie den vielen ehrenamtlichen Helfern. Christa Starke, selbst Zugezogene, konnte von den geschichtsträchtigen Bauwerken ebenso berichtet, wie über den aus dem „Pferde- und Krammarkt“ entstandenen Jahrmarkt und den historischen Bauernmarkt, als Symbiose alter Tradition und modernem Fortschritt. Bevor das reichhaltige Salatbuffet eröffnet wurde, stellte Mühlenbesitzerin Anna Martens ihre „Aurora“ vor. Seit 1534 ist Rumfleth Mühlenstandort, 1872 wurde die heutige Mühle erbaut, die 1981 unter Denkmalschutz gestellt wurde. „Seit dem haben wir viele Jahre mit der Sanierung verbracht“, so Anna Martens. Sie lud die Gäste auf einen Rundgang über die gerade erneuerte Galerie ein. Wie frau günstig durchs Leben kommt, zeigten Lisa Boll und Annliese Schlüter in einem Sketsch und die „Fischerjungs“ aus Glückstadt unterhielten mit Shantys und Döntjes. Bei einem Quiz konnten eine Jagdausrüstung, eine Stehlampe und ein „Essen für Zwei“ gewonnen werden. Dazu mussten die Teilnehmerinnen lediglich moderne Umschreibungen für Kuchen, Lieder und Märchen entschlüsseln. Highlight des Abends war aber wohl der „Feuerzauber“, den Anne Stücker mit ihrer Truppe in der Abenddämmerung herauf beschwor. Mit Fackeln malten die jungen Leute bizarre Lichtspiele in die Nacht. Traditionell sangen die Landfrauen „Kein schöner Land“ zum Abschied, was sich in der nächtlichen Idylle an der Wilster Au besonders ausmachte. |
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